Skip to main content

Ruhephasen beim Sport

Besonders wenn man beginnt Sport zu treiben, neigt man gern dazu, das Versäumte der vergangenen Jahre nun in 4 Wochen aufzuholen. Dabei ist das besonders am Anfang extrem kontraproduktiv!

Es ist wichtig, dass Sie sich zwischen den einzelnen Trainingseinheiten, ausreichende Ruhephasen gönnen. Dies wird gleich in mehrfacher Hinsicht wichtig. Beim Training geben Sie Ihren Muskeln und Ihrem Organismus starke Reize, sich künftig auf eine höhere Belastung einzurichten. Diese Reize müssen auch verarbeitet werden können. Der Muskel braucht Zeit, um zu wachsen und der Organismus muss zum Beispiel mehr rote Blutkörperchen produzieren. Lassen Sie Ihrem Körper unbedingt die Zeit dazu!

Wenn Sie also ein Lauftraining absolviert haben, lassen Sie mindestens einen Tag vergehen, bis Sie wieder Laufen. Ganz am Anfang sollten diese Abstände noch größer sein. Wenn Sie zu Beginn zweimal in der Woche laufen gehen, ist das mehr als genug. Allerdings sollten Sie die Belastung dann allmählich steigern. Am Anfang sagt der Muskel-Kater, wann es Zeit ist für das nächste Training, später können Sie ruhig jeden zweiten Tag laufen. Sie können in Phasen, einer eventuellen Wettkampfvorbereitung, die Abstände auch noch verkürzen. Das ist aber die Musik der mittelfristigen Zukunft für Sie.

Ruhephasen beim Sport

Ruhephasen beim Sport ©iStockphoto/barsik

Es kann auch nach einigen Wochen des Trainings passieren, dass Sie plötzlich müde und schlapp sind, dass das Training Sie nur noch nervt und dass auch die Leistungskurve nach unten sinkt. Das ist die Zeit, in der Sie mal eine Weile Urlaub vom Sport machen sollten. Ein oder zwei Wochen ohne Training werfen Sie nicht weit zurück und Sie werden merken, dass Sie meist schon vor Ablauf des Urlaubs wieder mit den Hufen scharren und raus wollen…. Zusammenfassend kann man es auf eine einfache Formel herunterrechnen. Fordern Sie sich! Aber überfordern Sie sich und Ihren Körper NIE!

Top Artikel in Abnehmen durch Sport und Ernährung