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Die 5 Schlafphasen

Schlaf ist kein rein menschliches Phänomen. Im Gegenteil, er tritt in der Natur häufig auf. Jedes Säugetier verschläft pro Tag mehrere Stunden und orientiert sich dabei im Wesentlichen am Tag-Nacht-Zyklus. Was während des Schlafs in unserem Körper und Gehirn vorgeht, ist Gegenstand intensiver Forschung. Da Schlafforscher nicht in den menschlichen Körper hineinsehen können und sich Schlafenden nur selten an den Schlafzustand erinnern, bleibt nur die Beobachtung der Vitalfunktionen bzw. die Messung von Gehirnströmen.

Auf Basis des aktuellen Forschungsstands wird der Schlaf in fünf Phasen eingeteilt. Die ersten vier Phasen (I – IV) bilden den NREM-Schlaf. Phase V, der sogenannte REM-Schlaf, hebt sich von den ersten 4 Schlafphasen deutlich ab. Während der NREM-Schlafphasen fährt der Körper die Temperatur und Vitalfunktionen herunter. Gleichzeitig verändern sich die Gehirnströme, sie unterscheiden sich deutlich vom Wachzustand. Ganz anders das Bild im REM-Schlaf. Hier lassen sich Gehirnmuster ähnlich des Wachzustandes messen. Neben dem ausgeprägten Beta-Wellenmuster steigen Puls und Atemfrequenz während der REM-Phase an. Verblüffend ist allerdings die Tatsache, dass während dieser Phase die Muskulatur blockiert wird. Der Schlafende kann zwar atmen und bewegt die Augen in schnellem Rhythmus. Arme und Beine sind dagegen reglos.

Schlafphasen

Schlafphasen ©iStockphoto/shironosov

Die hier beschriebenen 5 Schlafphasen treten während der Nacht mehrfach im Wechsel auf. Die Zeitabstände können dabei jedoch variieren. Je länger der Schlafzustand andauert, desto länger werden die REM-Phasen.

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