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Formen von Schlafstörungen

In der Somnologie, dem Wissenschaftszweig, der sich mit dem Schlaf beschäftigt, unterscheidet man je nach Ansatz in unterschiedliche Formen der Schlafstörung. Liegt für eine Schlafstörung kein offensichtlicher Auslöser wie Stress oder ein organisches Leiden zugrunde, spricht man von einer primären Schlafstörung. Sekundäre Dyssomnien sind dagegen Erscheinungen, die sich auf eine Vorerkrankung zurückführen lassen. Dazu können beispielsweise Kopf- und Gliederschmerzen, aber auch Magen-Darm- oder Kreislaufbeschwerden gehören. Als Auslöser einer sekundären Schlafstörung kommen gegebenenfalls auch psychische Erkrankungen in Betracht.

Ein weiteres wichtiges Unterscheidungskriterium ist die Art und Weise, wie Schlafstörungen auftreten. Bei sogenannten Insomnien handelt es um Krankheitsmuster, die Schlafverhalten und Schlafbedürfnis betreffen. Zu den bekanntesten Formen dieser Schlafstörungen gehören Einschlaf- und Durchschlafstörungen sowie Hypersomnien. Hypersomnien manifestieren sich in einem über die Norm gesteigerten Schlafbedürfnis. Betroffene, die am Schlafapnoe-Syndrom, unter Zähneknirschen oder dem Restless-Legs-Syndrom leiden, sind an einer Parasomnie erkrankt, zu denen auch Albträume und Somnambulismus (Schlafwandeln) zählen.

Schlafstörungen

Schlafstörungen ©iStockphoto/9nong

Die Medizin unterscheidet also zwischen einer Vielzahl mittlerweile bekannter Formen von Schlafstörungen mit einer Vielzahl an Auslösern. Entsprechen schwierig gestaltet sich die Behandlung der Patienten. Die unterschiedliche Ausprägung der Dyssomnien hat aber noch ganz andere Auswirkungen: Wer einen gesunden und erholsamen Schlaf erreichen will, muss auf eine Vielzahl verschiedener Faktoren achten. Und Rahmenbedingungen schaffen, die alle Auslöser für Dyssomnien möglichst beseitigen.

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