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Indikationen für medizinische Massagen

Beim Stichwort medizinische Massagen denkt man häufig zunächst an Rückenleiden und Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Tatsächlich können Probleme in diesen Körperbereichen eine Indikation für eine medizinische Massage sein – allerdings nur eine von vielen. Ist die Indikation ein Rückenleiden, verfolgt die klassische medizinische Massage meist das Ziel, vorhandene Verspannungen zu lösen und somit den Patienten von seinen Schmerzen zu befreien.

Der Rücken ist allerdings nicht der einzige Körperteil, an dem Verspannungen der Muskulatur auftreten können. Aus diesem Grund ergeben sich viele Einsatzmöglichkeiten, alleine schon dann, wenn die Massage zur Lockerung von Verspannungen durchgeführt wird. Bei solchen Massagen werden in der Regel einzelne Teile des Körpers massiert, sodass man von einer Teilkörpermassage spricht.

Medizinische Massagen können aber auch in anderen Fällen indiziert sein: So etwa, wenn Störungen der Durchblutung, des Stoffwechsels oder bestimmte neurologische Krankheitsbilder vorliegen. Wie diese Aufzählung bereits verdeutlicht, ist das Einsatzgebiet von Massagen vielfältig. Ob eine Massage bei einem vorliegenden Leiden sinnvoll sein kann, entscheidet der Arzt. Er kann diese Behandlung auch verschreiben. In der Regel werden dabei gleich mehrere Sitzungen verordnet, sodass ein Therapieerfolg wahrscheinlicher wird. Medizinische Massagen werden dabei nur von qualifizierten Masseuren durchgeführt, die ihr Handwerk erlernt haben und je nach Patient und Krankheitsbild in unterschiedlicher Form anwenden können.

Massage

Massage ©iStockphoto/shironosov

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