Skip to main content

REITs – Definition

Damit ein Treuhandfonds als REIT bezeichnet werden kann, muss der Schwerpunkt der Anlagen eindeutig auf Immobilien und/oder Hypotheken liegen. REITs sind in der Regel (aber nicht zwingend) börsennotiert und besitzen bestimmte steuerliche Privilegien. So fallen für REITs selbst keinerlei Ertragssteuern an, stattdessen sind die Anteilseigner steuerpflichtig. Eine Voraussetzung, die REITs erfüllen müssen, ist die Ausschüttung festgelegter Ertragsanteile an die Anleger, die in ihrer Mindesthöhe jedoch im internationalen Vergleich variiert, üblich sind zwischen 80-100% Gewinnausschüttung.

Die Gewinne der REITs stammen sowohl aus dem Verkauf und der Vermietung bzw. Verpachtung von Grundstücken und Immobilien, aus denen sich laufende Erträge erzielen lassen, als auch aus Zinsgewinnen, die im Zusammenhang mit eigenen Immobilien erzielt werden. REITs selbst besitzen üblicherweise kaum liquide Mittel, Immobilien und Hypotheken machen ihr Vermögen aus. Viele REITs sind auf bestimmte Immobilienarten oder Regionen spezialisiert.

Im Gegensatz zu Immobilienaktiengesellschaften zeichnen sich REITs durch die steuerlichen Vorteile und die verbindliche Ausschüttungsquote aus.

Gewerbe Immobilie

Gewerbe Immobilie @iStockphoto/MACIEJ NOSKOWSKI

In der Regel müssen REITs keine Anteile zurücknehmen, diese müssen mit wenigen Ausnahmen über die Börse veräußert werden. Börsennotierte REITs unterliegen wie andere börsennotierte Anlagemöglichkeiten einer gewissen Schwankung und bergen somit ein vergleichbar hohes Risiko, generell kann aber von einem Risikoprofil zwischen Staatsschuldverschreibungen und dem direkten Investment in Immobilien ausgegangen werden. Die Schwankungen der Kurse haben jedoch im Gegensatz zu anderen Immobilienfonds keine weiteren Auswirkungen auf die Tätigkeiten der REITs.