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REITs in Hongkong

Im Jahre 2003 wurde in Hongkong der H-REIT (Hongkong Real Estate Investment Trust) eingeführt. Als Investmentgesellschaft ist die Börsennotierung obligatorisch, sie muss an der Börse in Hongkong erfolgen. Bis zum Sommer 2006 wurden 4 börsennotierte Gesellschaften eingeführt, die Marktkapitalisierung betrug im Jahre 2005 ca. 4,2 Mrd. Euro.

H-REITs unterliegen relativ strengen Anlage- und Einkommensvorschriften. So darf ausschließlich in Immobilien in Hongkong investiert werden und die Immobilien müssen mindestens zwei Jahre gehalten werden. Die langfristigen Investitionen in Immobilien müssen mindestens 90% aller Anlagegüter der H-REITs ausmachen. Der Aktionärskreis selbst unterliegt keinen besonderen Beschränkungen. H-REITs dürfen Kredite aufnehmen, deren Höhe 35% des Bruttowertes des Anlagevermögens nicht überschreiten darf.

Hongkong

Hongkong ©iStockphoto/danielvfung

Die Mindestausschüttung liegt bei den H-REITs bei 90% des Nettogewinns, der der Grundsteuer unterliegt, anders als in anderen Ländern gibt es in Hongkong keine Steuervergünstigungen für diese Art der Investitionen in Immobilien. Ausländische Anteilseigner werden jedoch nicht in Hongkong besteuert.