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REITs in Korea

Die Einführung koreanischer REITs erfolgte im Jahre 2001. In Korea gibt es zwei verschiedene Arten von REITs, die so genannten K-REITs (Korean Real Estate Investment Trusts) als Kapitalgesellschaften und die CR-REITs (Corporate Restructuring REIT) als REITs mit zeitlich begrenzter Geschäftsdauer. Während K-REITs eine Börsennotierung vornehmen müssen, ist diese für CR-REITs zunächst nicht zwingend notwendig, allerdings dann, wenn die Notierungskriterien für die koreanische Börse erfüllt sind. Im Jahr 2005 gab es in Korea 7 börsennotierte REITs, die CR-REITs besaßen zum gleichen Zeitpunkt eine Marktkapitalisierung von ca. 4,2 Mio. Euro.

Ein REIT muss in Korea ein Gesamtanlagevermögen von mindestens 40 Mio. Euro nachweisen, von denen bei einem K-REIT mindestens 70% in Immobilien investiert sein müssen. Die restlichen 30% dürfen in Projekte in der Entwicklungsphase investiert werden. CR-REITs müssen in ihrem Anlagevermögen mindestens 70% erworbene Immobilien nachweisen, die aus Insolvenzgeschäften oder Verkäufen zur Schuldenreduzierung stammen. Keiner der Anteilseigner darf mehr als 10% aller Anteile eines REITs besitzen. Eine Kreditaufnahme ist koreanischen REITs nicht gestattet.

Korea

Korea ©iStockphoto/SeanPavonePhoto

Die Mindestausschüttung ist mit 90% des erzielten Gewinns festgelegt. Die Besteuerung erfolgt je nach Art der REITs: Bei K-REITs gibt keine steuerlichen Vergünstigungen auf die ausgeschütteten Gewinne, lediglich der Kauf und die Registrierung wird mit 50% Steuerermäßigung belohnt. Die gleichen Aktivitäten sind bei CR-REITs völlig befreit von der Steuer. Beträgt die Ausschüttungsquote von CR-REITs 90% oder mehr, können die ausgeschütteten Erträge steuerlich geltend gemacht werden. Für ausländische Investoren gelten niedrigere Steuersätze (27,5%).