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Wahre & falsche Einschlafhilfen

Geht es um gesunden Schlaf, meinen viele selbsternannte Experten, ein Wort mitreden zu müssen. Das Ergebnis: Immer wieder werden Einschlafhilfen empfohlen, die eigentlich genau das Gegenteil erreichen. Zwei der häufigsten Beispiele: Alkohol und der Fernseher. Beide sind als Einschlafhilfe mit Vorsicht zu genießen.

Zwar ist die Behauptung richtig, dass Alkohol den Einschlafprozess verkürzen kann. Aber bei einem übermäßigen Genuss bleibt der Schlaf unruhig und leicht – mit gesundem Schlaf hat das Ganze also wenig zu tun. Darüber hinaus ist Alkohol schwerlich dazu geeignet, regelmäßig als Einschlafhilfe zum Einsatz zu kommen, da das Risiko einer Abhängigkeit damit deutlich steigt.

Was disqualifiziert aber den Fernseher als Einschlafhilfe? Mittlerweile findet man einen Fernseher in fast jedem Schlafzimmer – obwohl elektrische Geräte hier generell nichts zu suchen haben. Auch wer der Theorie über Elektrosmog nicht zustimmen mag muss zugeben, dass das flimmernde Fernsehbild, der Geräuschpegel oder allzu spannende Filme vor dem Einschlafen nicht unbedingt das Einschlafen fördern.

Schlafende Frau

Schlafende Frau ©iStockphoto/shironosov

Die Liste falscher Einschlafhilfen ist damit aber noch längst nicht vollständig. Wer meint, sich vor dem Zubettgehen noch einmal körperlich betätigen zu müssen, um müde zu werden, erreicht das Gegenteil. Kreislauf und Körper arbeiten auf Hochtouren, an schnelles Einschlafen ist nicht zu denken. Richtige Einschlafhilfen gehen einen anderen Weg: Sie haben das Ziel, Körper und Geist auf sanfte Weise in einen Ruhezustand zu versetzen.

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