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Geschwollene Augen – Das hilft bei dicken Augen

Die Ursachen für geschwollene Augen sind vielfältig: Zu wenig Schlaf, zu viel geweint, zu salziges Essen am Vorabend, ein zu langer Arbeitstag am Bildschirm, Allergien etc., all das kann zu den unschönen, dicken Augen führen. Der Grund für verquollene Lider ist angestaute Lymphflüssigkeit, wobei der Abtransport nicht optimal funktioniert. Doch es gibt einige Tipps, die bei geschwollenen Augen hilfreich sind.

Kühlen

Eine schnelle Lösung, um geschwollene Augen zu beseitigen, ist Kälte. Die Schwellung kann daher mit einer Kühlbrille gelindert werden, die zudem eine Entspannung pur für die Augen ist. Als Alternative dient ebenso ein kalter Löffel, der im Kühlschrank oder noch besser im Eisfach aufbewahrt wurde. Dies wird für etwa 10 Minuten auf das Auge gelegt und dient als Kälteschock, der die Schwellung innerhalb weniger Minuten abklingen lässt. Gurkenscheiben auf den Augenlidern spenden Feuchtigkeit und kühlen zusätzlich. Das Gemüse ist dank des hohen Anteils an Flüssigkeit ideal für geschwollene Augen. Zudem wirkt das Enzym Erepsin, das in der Gurke enthalten ist, straffend und entzündungshemmend.

Teebeutel

Ein altbewährtes Hausmittel gegen geschwollene Augen sind Teebeutel, beispielsweise Kamille, schwarzer oder grüner Tee. Die Kamille wirkt lindernd und beruhigend und das Koffein, das im grünen und schwarzen Tee enthalten ist, strafft die Augenpartie. Zunächst einmal werden sie mit Wasser getränkt, damit sich die Wirkstoffe entfalten, und anschließend in den Kühlschrank getan, um herunterzukühlen. Die Teebeutel werden dann für rund zehn Minuten auf die geschwollenen Augen gelegt.

Viel Trinken

Zunächst einmal ist es als Vorbeugung generell sehr wichtig, viel Wasser zu trinken, da die Flüssigkeitszufuhr den Lymphtransport in Schwung bringt und dadurch geschwollene Augen vermieden werden. Wer Wasser nicht mag, kann auch auf ungesüßten Tee zurückgreifen. Wer häufiger unter geschwollenen Augen leidet, sollte überlegen, ob er zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt. Daher ist es grundsätzlich sehr wichtig, ausreichend zu trinken. Dabei gilt es, über den Tag verteilt regelmäßig und nicht den Tagesbedarf auf einmal zu trinken, damit der Flüssigkeitshaushalt sowie die Gewebeaktivität konstant bleiben. Auch die Essgewohnheiten spielen eine entscheidende Rolle. Vor allem salzhaltige Speisen können dazu führen, dass der Körper stark entwässert. Das Gleiche gilt für Lakritz.

Geschwollene Augen

Geschwollene Augen ©iStockphoto/Catalin205

Massage

Auch eine Massage hilft gegen geschwollene Augen, denn die Flüssigkeitszirkulation wird dadurch angeregt und die angesammelte Lymphflüssigkeit abgetragen. Hierfür wird mit den Fingerkuppen leicht von innen nach außen entlang der geschwollenen Augen geklopft. Umgekehrt, also von außen nach innen verschlimmert sich die Schwellung noch. Diese leichte Massage dient dem Ziel, den Abtransport der Schlacke zu aktivieren. Doch grundsätzlich gilt: Je sanfter dabei vorgegangen wird, desto besser ist es.

Gesundes Schlafen

Ganz gleich, ob bei einem Erschöpft sein, einer Krankheit oder bei geschwollenen Augen, Schlaf hilft in zahlreichen Situationen. Der Körper benötigt Zeit zum Regenerieren und die findet er nachts, da nun alle am Tage benötigten Körperfunktionen auf ein Minimum verringert sind. Ideal sind etwa sieben Stunden Schlaf. Auch die richtige Raumtemperatur und die Schlafposition können gegen geschwollene Augen helfen. Wärmer als 18 Grad sollte es im Schlafzimmer nicht sein, denn umso wärmer der Raum ist, desto dicker werden auch die Augen. Der Grund hierfür ist, dass die Augen aufgrund der Hitze austrocknen und dick werden. Über den Tag verteilt können den Augen ebenso kleine Pausen gegönnt werden, indem sie für einige Minuten geschlossen werden, beispielsweise bei einer Arbeit am Bildschirm. Je mehr Erholungsmöglichkeiten die Augen haben, desto strahlender werden sie auch.

Optimales Schminken bei geschwollenen Augen

Schwellungen sollten niemals mit einem Concealer abgedeckt werden, da sie dadurch erst noch betont werden. Es ist empfehlenswert, nur die äußeren Wimpern zu tuschen und schräg nach oben einen dunklen Kajalstrich auslaufen zu lassen. Nach außen hin darf er ruhig etwas breiter werden. Von hellem Lidschatten wird abgeraten, da dieser die Lider optisch noch mehr hervorhebt. Zudem sollte der Mund betont werden, um von den geschwollenen Augen abzulenken. Natürlich sollte ebenso darauf geachtet werden, dass keine Makeup-Partikel in das Augeninnere geraten, um die Augen nicht noch zusätzlich zu reizen.

Die Augen bei Schwellungen pflegen – Die wichtigsten Tipps im Überblick:

* Stets ausreichend trinken, denn eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bringt den Lymphtransport in Schwung und vermeidet somit Schwellungen im Augenbereich

* Kühlen: Eine Kühlbrille oder ein Löffel, der nachts im Eisfach gelagert wurde, lindern die Schwellung, wenn sie zehn Minuten auf die Augen gelegt werden.

* Schwarzer oder grüner Tee führen zur Abschwellung.

* Frisch geschnittene Gurkenscheiben können ebenso auf die Augen gelegt werden, da sie einen Kühleffekt bieten und der Haut zusätzlich noch Feuchtigkeit spenden.

* Roll-On-Sticks verfügen über abschwellende und entwässernde Inhaltsstoffe und sind ebenso eine Hilfe.

* Eine sanfte Massage der Augen regt die Flüssigkeitszirkulation an und hilft dabei, die angesammelte Lymphflüssigkeit abzutragen.

Wann ist es bei geschwollenen Augen erforderlich, zum Arzt zu gehen?

Geschwollene Augen, welche sich morgens zeigen und tagsüber wieder verschwinden, sind meistens nicht besorgniserregend. Doch nicht nur harmlose Ursachen wie zu wenig Schlaf kommen als Auslöser für geschwollene Augen infrage, sondern auch eine Infektion des Augenlides ist möglich. Hierbei ist das betroffene Auge, im Gegensatz zur Allergie, zusätzlich überwärmt. Die Infektion kann sich über das gesamte Auge ausbreiten. Daher sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Das Gleiche gilt, wenn sehr häufig geschwollene Augenlidern auftreten, ohne dass es hierfür eine Erklärung gibt. Der Grund für die dicken Augen könnten Allergien, aber ebenso körperliche Erkrankungen sein. Kommt es neben der Schwellung zu tränenden, schmerzenden, empfindlichen und sehr stark geröteten Augen, kann beispielsweise eine bakterielle Infektion vorliegen. Diese muss unbedingt behandelt werden, da zum einen eine hohe Ansteckungsgefahr vorliegt und zudem ein Schaden am Auge verhindert werden muss, beispielsweise eine abnehmende Sehkraft.