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REITs in Kanada

In Kanada gibt es REITs bereits seit 1994. Als Aktiengesellschaft ist eine Börsennotierung für mindestens 30% des Grundkapitals obligatorisch. Mit einer Marktkapitalisierung von 12,3 Mrd. Euro und 25 börsennotierten Gesellschaften (Stand Frühjahr 2005) wird die Beliebtheit der kanadischen REITs deutlich.

Die REITs in Kanada müssen mindestens 80% Immobilien in ihren Anlagegütern nachweisen, die langfristig zu halten sind. Ein einzelnes Objekt darf maximal 20% der Gesamtinvestitionen darstellen. Die Einnahmevorschrift besagt, dass Gewinne aus Immobiliengeschäften 95% aller Gewinne ausmachen müssen, die auf mindestens 150 Anteilseigner verteilt werden müssen. Die Kreditaufnahme kanadischer REITs unterliegt keiner Beschränkung.

Kanada

Kanada ©iStockphoto/daboost

Die Mindestausschüttung der Gewinne hängt von der Art der Einnahmen ab, Veräußerungsgewinne müssen mindestens zu 50% ausgeschüttet werden, andere Einnahmen aus Vermietung und relevanten Dienstleistungen zu 85%. Die Besteuerung erfolgt auf Unternehmensebene, ausländische Anteilseigner müssen jedoch Quellensteuer in Höhe von 25% entrichten. Besteht ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Kanada und dem Herkunftsland, verringert sich die Höhe dieser Quellensteuer.